Es handelt sich um einen immergrünen, robusten, langsam wachsenden Strauch mit sehr reichhaltigen, ledrigen und glänzenden Blättern. Er hat unauffällige grüne Blüten und eine interessante raue, hellcremefarbene Rinde. Er wird seit langem als Bonsai kultiviert, vor allem in Taiwan. STANDORT: im Winter an einem hellen Fenster, im Sommer besser im Halbschatten, verträgt trockene Luft gut, Wintertemperatur 10 - 15 oC, kann aber bei ausreichender Bewässerung 18 - 25 oC betragen. Wässern: vor dem Austrocknen des Bodens sehr gut wässern. Düngung: vom Frühjahr bis zum Herbst nach 3 Wochen, im Winter nach 6 Wochen. Umpflanzung: alle 2 Jahre, dabei einen Wurzelschnitt (1/3) vornehmen. ERDE: AGRO CS Bonsai-Substrat oder Ton (Akadama), Torf und Sand im Verhältnis 2 : 1 : 2. Wenn genügend Licht vorhanden ist, bricht sie auch an sehr alten Stämmen und Ästen leicht durch, rasiert die Blüten ab und stellt das Wachstum neuer Blätter ein, wenn sie Samen produziert. FORMIERUNG: jederzeit, aber achten Sie darauf, die dekorative, empfindliche Rinde nicht zu beschädigen.
Der immergrüne Harland-Buchsbaum stammt aus den subtropischen Regionen Ostasiens (am häufigsten wird er in Taiwan angebaut), wodurch er die Bedingungen in unseren Innenräumen sowie höhere Temperaturen hervorragend verträgt. Er gehört zu den beliebtesten Zimmerbonsais für Anfänger und fortgeschrittene Züchter, da er sich hervorragend regeneriert und bereitwillig eine dichte Verzweigung bildet.
Für ein erfolgreiches Wachstum benötigt der Buxus harlandii-Bonsai ausreichend Licht. Der am besten geeignete Standort ist eine helle Fensterbank, die vor der sengenden Mittagssonne geschützt ist. Ein großer Vorteil dieser Art ist, dass sie die trockene Raumluft während der Heizperiode sehr gut verträgt. Im Winter bevorzugt sie einen kühleren, hellen Raum mit Temperaturen zwischen 10 und 15 °C, kommt aber auch problemlos mit normaler Raumtemperatur zurecht. Von Mai bis September tut es dem Wintergrün außerordentlich gut, im Freien im Garten oder auf dem Balkon im Halbschatten zu stehen, wo es eine sattere Blattfarbe und festere Blattstruktur entwickelt.
Das Gießen sollte sorgfältig und bedacht erfolgen. Der Wintergrün mag eine leichte, gleichmäßige Feuchtigkeit, verträgt jedoch keinesfalls eine dauerhafte Staunässe an den Wurzeln! Das Substrat sollte erst dann reichlich gegossen werden, wenn seine Oberfläche leicht ausgetrocknet ist. Gießen Sie nach dem Gießen stets rechtzeitig überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer ab – langfristig stehendes Wasser am Boden des Untersetzers führt zum Verfaulen der Wurzeln und zum anschließenden Absterben ganzer Zweige.
Um ein Ersticken des Wurzelsystems zu verhindern und eine konstante Sauerstoffversorgung zu gewährleisten, wählen wir luftdurchlässige Substrate für Bonsais:
Der Harland-Buchsbaum wächst relativ kräftig und verträgt auch einen radikaleren Formschnitt sehr gut. Sobald an den neuen Trieben etwa 6 Blattpaare gewachsen sind, kürzen wir diese auf 2 bis 3 Paare zurück. Regelmäßiges Zurückschneiden führen wir das ganze Jahr über durch, wodurch wir den Baum dazu anregen, von innen heraus dicht zu treiben. Verwenden Sie für präzises Arbeiten hochwertiges Werkzeug und Bonsai-Scheren, die saubere Schnitte ohne das Zerreißen des Gewebes ermöglichen. Bei der Entfernung dickerer Äste sollten Sie die Schnittstellen mit einer Wundpaste behandeln.
Ja, das Drahten ist im Grunde zu jeder Jahreszeit möglich. Dabei muss man jedoch äußerst vorsichtig sein! Buxus harlandii hat sehr zerbrechliches Holz und vor allem eine weiche, schwammartig-korkartige Rinde, die durch Aluminiumdraht leicht eingedrückt oder abgerissen werden kann. Wir wickeln den Draht mit viel Fingerspitzengefühl auf und lassen ihn nicht zu lange am Baum.
Das Vergilben und Abfallen der Blätter wird meist durch Überwässerung und anhaltende Nässe im Wurzelbereich (Wurzelfäule) verursacht. Eine zweite Ursache kann extreme Dunkelheit sein – steht der Buchsbaum-Bonsai weiter als 2 Meter vom Fenster entfernt, fehlt ihm die Lichtenergie. Durch rechtzeitiges Umsetzen an einen hellen Standort und eine Anpassung der Bewässerung kann sich der Baum schnell erholen und wieder austreiben.