Es gibt etwa 200 bis 220 Arten von Hibiskus. Sie stammen aus den warmen tropischen und subtropischen Teilen Asiens, Afrikas und Amerikas. Sie wachsen als holzige Sträucher oder kleine Bäume. Sie zeichnen sich durch ihre schönen Blüten aus, die aus großen Blütenblättern und charakteristischen langen Staubblättern und Stempeln bestehen. Die Frucht ist eine Kapsel. Sie braucht einen sonnigen Standort, bevorzugt aber diffuses Licht. Wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit und dass das Substrat stets feucht gehalten wird. Stellen Sie die Pflanze im Winter an einen kühleren, aber dennoch hellen Standort und reduzieren Sie die Bewässerung etwas. Es gibt auch Freilandarten, die das ganze Jahr über im Garten bleiben können. Die Vermehrung erfolgt durch Samen, die zwar widerstandsfähiger sind, aber weniger blühen, oder durch das Abschneiden von verholzten Zweigen, die man vorher in Wasser einwurzeln lässt. STANDORT: sonniger Standort, im Halbschatten weniger blühend, Temperatur 15 - 25oC. Wenn man sie im Winter an einen kühleren, aber immer noch hellen Ort bringt und die Bewässerung etwas reduziert WASSERUNG: mag oft Feuchtigkeit, bei begrenzter Bewässerung in schlechtem Boden blüht sie früher DÜNGEN: 1 x pro Monat, wenn man der Pflanze viel Stickstoff gibt, hat sie schönes Laub, blüht aber nicht ÜBERTRAGEN: in schlechtem Boden nach 2 Jahren ERDE: AGRO CS Bonsai-Substrat oder Akadama, Torf und Sand in einem Verhältnis von 1:1:1 Beschneiden: oft haben wir ein Dilemma, ob wir eine schöne Bonsai-Form haben wollen oder ob wir sie eintägige Blüten am Ende der Zweige produzieren lassen wollen BEHANDLUNG: mit Draht ohne Probleme zu jeder Zeit
Bäume der Gattung Hibiscus stammen überwiegend aus den warmen subtropischen und tropischen Regionen Asiens. Alle Hibiskusarten gehören zu den hochgeschätzten Zimmerbonsais (bzw. im Falle des syrischen Hibiskus zu blühenden Freiluftbäumen), die sich durch sehr schnelles Wachstum und die Fähigkeit auszeichnen, einen kräftigen Stamm mit dichter Verzweigung zu bilden. Um einen blühenden Bonsai in seiner vollen Pracht genießen zu können, ist es notwendig, die grundlegenden Bedürfnisse der Gattung in Bezug auf Licht, Bewässerung und Schnitt zu verstehen.
Damit der Hibiskus-Bonsai zuverlässig Knospen bildet, benötigt er ein Maximum an Sonnenlicht. Stellen Sie ihn in Innenräumen auf die hellste Fensterbank (idealerweise an einem Süd- oder Südostfenster). Bei tropischen und Zimmerarten sollte die Raumtemperatur auch im Winter nicht unter 15 °C sinken (optimal sind 18–24 °C). In den Sommermonaten tut es allen Hibiskuspflanzen außerordentlich gut, im Garten oder auf dem Balkon in der prallen Sonne zu stehen, worauf sie sofort mit einer Festigung des Gewebes und einer kräftigeren Blütenfärbung reagieren.
Aufgrund ihres schnellen Wachstums und ihrer großen Blattfläche haben Hibiskuspflanzen einen hohen Wasserbedarf. Halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht und gießen Sie reichlich, sobald die Erde an der Oberfläche leicht heller wird. Lassen Sie den Strauch jedoch niemals längere Zeit in tiefem Wasser im Untersetzer stehen. Im heißen Sommer und während der Heizperiode schätzen Zimmerpflanzen das Besprühen der Krone mit lauwarmem Wasser.
Der Hibiskus ist ein kräftig wachsender Baum, der für die Bildung üppiger Blüten und zur Erhaltung seiner Vitalität eine hochwertige Düngung und ein durchlässiges Substrat benötigt:
Bäume der Gattung Hibiscus bilden ihre Blütenknospen an neuen Frühjahrs- und Sommertrieben. Den Hauptschnitt zur Formgebung führen wir zu Beginn des Frühlings (im März) durch, wobei wir die Zweige radikal kürzen, um eine dichte Verzweigung zu fördern. Während der Saison entfernen wir laufend verblühte Blüten mitsamt dem Stiel. Sobald ein neuer Trieb gewachsen ist, kürzen wir ihn hinter dem 2. bis 3. Blattpaar. Das Formen mit Aluminiumdraht führen wir an halbverholzten Zweigen behutsam und mit Fingerspitzengefühl durch, da das Holz von Hibiskuspflanzen oft spröde ist.
Die saftigen Blätter und weichen Knospen der Hibiskuspflanzen ziehen, insbesondere bei der Winterpflege in warmer und trockener Raumluft, gelegentlich saugende Schädlinge an – vor allem Blattläuse, Weiße Fliegen oder Blattrollkäfer. Beim ersten Anzeichen eines Befalls muss rechtzeitig eingegriffen werden. Wenden Sie ein wirksames Spritzmittel an (z. B. Mospilan).
Das Abfallen der Knospen ist meist eine Reaktion auf eine kurzzeitige extreme Austrocknung des Wurzelballens, eine plötzliche Veränderung des Standorts während der Knospenbildung, kalten Luftzug beim Lüften oder einen Mangel an Sonnenlicht. Wenn Sie den Strauch an einen stabilen, sonnigen Standort ohne Zugluft stellen und die Bewässerung anpassen, bleiben die Knospen zuverlässig am Strauch.